Die Blutegeltherapie ist eine sehr alte Therapieform. Sie war bereits in der Antike Bestandteil der Heilbehandlungen.

 

Verwendet wird der medizinische Blutegel (Hirudo medicinalis). Der Name Egel kommt übrigens nicht von dem Wort "Ekel", sondern von "Echis" - kleine Schlange!

 

In der Blutegeltherapie macht man sich die Wirkung der Enzyme zunutze, die der Egel mit dem Saugvorgang in die Bisswunde abgibt. Das bekannteste Enzym ist das Hirudin. Es bewirkt eine schnelle Gerinnungshemmung des Blutes und damit eine bessere Durchblutung. Weitere Enzyme sorgen u.a. für eine Entzündungshemmung, Durchblutungsförderung und Lymphstrombeschleunigung. Es kommt zu leichterem Abtransport von Entzündungsschlacken und in sehr vielen Fällen zu einer Schmerzlinderung, teilweise über Monate.

 

Die Behandlung ist wenig schmerzhaft. Der Egel ritzt mit seinen Kalkzähnen die Haut ein, was sich unangenehm anfühlt (wie mit der Nadel gepiekt...). Man vermutet, dass der Egel in dieser Phase bereits ein leichtes lokales Betäubungsmittel abgibt. Der eigentliche Saugakt ist schmerzlos und dauert ca. 1/2 Stunde, manchmal länger. Ist der Egel vollgesogen fällt er von allein ab. Die Wunde blutet aufgrund eines im Egelspeichel enthaltenen Enzyms noch etwa 8 Stunden nach. In dieser Zeit wird die Wunde mit saugfähigem Material abgedeckt. 

 

Es kann in der Heilungsphase zu Juckreiz kommen, ähnlich einem Mückenstich. Ferner entsteht eine kleine Narbe an der Bißstelle, die noch einige Zeit sichtbar ist.

 

 

 

Egelbiss mit leichtem Bluterguss

 

Copyright: Fotografin Angela Henke


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